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Lovrin

 

Lovrin (dt. Lowrin, ung. Lovrin) ist eine Gemeinde im Kreis Timiş, Banat, Rumänien.

Lovrin liegt im Nord-Westen des Kreises Timiş, 47 km nördlich von Timişoara (Temeswar) und 17 km östlich von Sânnicolau Mare (Groß-Sankt-Nikolaus). Lovrin liegt an der Landstraße DN6, die die beiden Städte miteinander verbindet und zum Grenzpunkt Cenad (Tschanad) führt. In Lovrin kreuzen sich die Eisenbahnlinien, die nach Sânnicolau Mare und Timişoara führen sowie die Linien NerăuPeriamArad und Lovrin–Jimbolia.

1466 wurde eine Siedlung auf dem Gebiet des heutigen Lovrin erstmals dokumentarisch unter der Bezeichnung Loránthalma belegt. Der Ortsname Lovrin ist zum ersten Mal 1701 nachweisbar. 1564 wird der Ort als Privatbesitz des Csanáder Bischofs erwähnt. In der Siedlung ließen sich 1740 katholische Bulgaren nieder, die aber schon nach zwei Jahren nach Alt-Beschenowa zogen. 1747 wurde diese Ortschaft durch weitere Zuwanderungen von Bulgaren zu einem bulgarischen Dorf unter der Bezeichnung Lovrinac.

Die ersten Deutschen ließen sich zwischen 1780 und 1784 nieder. 60 deutsche Familien zogen damals aus anderen Banater Ortschaften, also durch Binnenwanderung, zu. 1787 kamen die ersten Kolonisten aus dem Deutschen Reich.

Die Lovriner römisch-katholische Pfarrei wurde 1777 gegründet. Die heutige katholische Kirche ist 1789 erbaut worden. Sie wurde dem Hl. Antonius von Padua geweiht. 1829 ließ der Baron Liptay das Gotteshaus renovieren und erweitern. Eine weitere Renovierung wurde 1969 durchgeführt.

1792 machte Kaiser Leopold II. Lovrin und Gottlob dem General Anton Lipthay für seine Dienste im Kampf gegen die Türken zum Geschenk. Der General Liptay ließ hier ein Schloss erbauen, das auch heute noch seinen Namen trägt. Ende der 1980er, Anfang der 1990er Jahre wanderten die meisten Deutschen aus. Heute ist Lovrin ein rumänisches Dorf.