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Vişeu de Sus

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Vişeu de Sus (deutsch Oberwischau, ungarisch Felsővisó) ist ein Ort im nördlichen Rumänien im Kreis Maramureş. Die 1956 zur Stadt erhobene Gemeinde liegt am Zusammenfluss des namensgebenden Flusses Vişeu mit der Vaser. Sie umfasst außer der Stadt im engeren Sinne noch die Ortschaft Vişeu de Mijloc. im Jahr 2002 hatte Vişeu de Sus 15.944 Einwohner, Vişeu de Mijloc 3.223.

Bekannt ist der Ort besonders durch die Karpatenwaldbahn (Wassertalbahn), die von Vişeu de Sus auf einem etwa 40 km langen Schienennetz bis zur ukrainischen Grenze führt.

Vişeu de Sus liegt 427 Meter über dem Meeresspiegel und umfasst ein Gebiet von rund 44.000 Hektar Land. Das Klima ist kontinental, mit warmen Sommern (wärmster Monat Juli mit durchschnittlich 20 Grad) und kalten Wintern (an etwa 69 Tagen im Jahr liegen im Mittel 15 Zentimeter Schnee).

Bereits einige Male wurde Vişeu de Sus von Hochwasser heimgesucht. So rissen zuletzt am 27. Juli 2008 Wassermassen Brücken und Häuser der Stadt weg. Auch die Wassertalbahn war schwer betroffen.

Oberwischau wurde das erste Mal im Jahre 1362 erwähnt. Die erste große Ansiedlerwelle deutschsprachiger Familien traf gut 400 Jahre später ein. Zu großen Teilen waren es anfangs kinderreiche Familien aus Gmunden, Bad Ischl und Ebensee in Oberösterreich. Zwischen 1796 und 1798 wanderten die Zipser ein, deutsche Siedler aus der Zips in Oberungarn, der heutigen Slowakei. Diese Zuwanderer kamen vor allem aus Käsmark und Leutschau, aber auch – außerhalb der Zips gelegen – Deutschproben. Die Pressburger Behörden schickten damals Arbeiter aus diesen Gebieten sowie aus Pudlein und Altlublau nach Oberwischau. Bis heute hat sich eine deutschsprachige Minderheit in der Stadt erhalten. Die Zipser wohnten lange Zeit in einem eigenen Stadtteil, der sogenannten Zipserei.