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Fișier:Coa Sarmasu MS RO.pngSărmaşu

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Sărmaşu ist eine Stadt im Kreis Mureş (Rumänien).

Sărmaşu liegt etwa in der Mitte Siebenbürgens, am Bach Pârâul de Câmpie in der Siebenbürgischen Heide (Câmpia Transilvaniei). Die Kreishauptstadt Târgu Mureş befindet sich etwa 40 km südöstlich.

Archäologische Funde belegen eine Besiedlung der Region seit dem Neolithikum und der Bronzezeit. Der Ort wurde 1329 unter dem Namen Willa Sarmas erstmals urkundlich erwähnt; damals wurde der Ort von ungarischen König einem Adligen namens István Pogány übereignet. In einer Urkunde aus dem Jahr 1348 wurde Sărmaşu vom König Ludwig I. einer anderen Adelsfamilie geschenkt; in diesem Zusammenhang wird auch eine Holzkirche erwähnt. Zunächst war der Ort vorwiegend von Ungarn bewohnt; später dominierten Rumänen. 1895 kaufte der ungarische Staat ein Gut und siedelte dort Ungarn aus dem Westen des Landes an. Um 1910 begann die Förderung von Erdgas. Nach dem Ersten Weltkrieg gelangte Sărmaşu an Rumänien. Auch nach dem Zweiten Wiener Schiedsspruch verblieb der Ort bei Rumänien, lag aber nahe der ungarischen Grenze. Im September 1944 wurden 126 Juden aus dem Ort durch ungarische Truppen hingerichtet. Von 1947 bis 1968 war Sărmaşu ein lokales Verwaltungszentrum; 2003 erhielt der Ort den Status einer Stadt.

Außer der Erdgasförderung sind wichtige Erwerbszweige die Landwirtschaft, die Holzverarbeitung und die Bauindustrie.

Sehenswürdigkeiten:

  • Holzkirche (19. Jahrhundert)
  • Holzkirche (1692) im Ortsteil Sărmăşel Gară