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Marghita

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Marghita (deutsch Margarethen, ungarisch Margitta) ist eine Stadt im Kreis Bihor (Rumänien).

Marghita liegt im Kreischgebiet in den nördlichen Ausläufern des Apuseni-Gebirges. Die Kreishauptstadt Oradea befindet sich etwa 45 km südwestlich.

Die ältesten archäologischen Funde der Region stammen aus der Stein-, Bronze- und Eisenzeit.

Im Jahr 1216 wurde der Ort erstmals urkundlich erwähnt. Bereits im ausgehenden Mittelalter war er ein Zentrum des Handels und des Handwerks. Vor 1500 erhielt er das Marktrecht. Von 1526 bis zum Beginn des 18. Jahrhunderts gehörte Marghita zum Osmanischen Reich, danach zu Österreich-Ungarn. 1710 und 1739 wurde der Ort von Pestepidemien betroffen, 1823 durch einen Brand zur Hälfte zerstört. 1852 erwarb das Kloster Melk in Niederösterreich Grundbesitz im Ort, was sich günstig auf die wirtschaftliche Entwicklung auswirkte.

Nach dem Ersten Weltkrieg gelangte Marghita, das damals noch eine deutliche ungarische Bevölkerungsmehrheit hatte, an Rumänien. Im Ergebnis des Zweiten Wiener Schiedsspruches gelangte der Ort von 1940 bis 1944 vorübergehend wieder zu Ungarn. 1944 wurden die meisten jüdischen Bewohner in Vernichtungslager deportiert.

Eine bedeutsame industrielle Entwicklung setzte erst nach dem Zweiten Weltkrieg ein. 1967 wurde Marghita zur Stadt, 2003 zum „Municipul“ (Munizipium, d. h. eine bedeutendere Stadt) erklärt.

Sehenswürdigkeiten:

  • Reformierte Kirche (16.-18. Jahrhundert)
  • Geothermische Quellen
  • Tal des Baches Barcău
  • Csaky-Kastell, heute Sitz des Bürgermeisteramtes