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Măgurele

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Măgurele ist eine Stadt im Kreis Ilfov (Rumänien).

Măgurele liegt in der Walachischen Tiefebene, unmittelbar am südlichen Stadtrand von Bukarest. Das Zentrum der rumänischen Hauptstadt befindet sich in etwa 11 km Entfernung.

Das Gebiet der heutigen Stadt ist seit der Steinzeit besiedelt. Weitere archäologische Funde stammen aus der Zeit des Königs der Daker, Burebista (82–44 v. Chr.) sowie aus den Jahrhunderten nach der Römerzeit.

Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1561 unter dem Namen Măgura. 1591 übernahm der walachische Fürst Mihai Viteazul die Herrschaft über das Dorf vom Bukarester Kloster Sfânta Troiţa. In der Folge wurden die Dörfer Măgura Gherman und Măgura Filipescu unterschieden. Der erste Nachweis der Bezeichnung Măgurele (= Plural von Măgura) stammt aus dem Jahr 1852. In der Mitte des 19. Jahrhundert wurden Bulgaren angesiedelt. Ende des 19. Jahrhunderts entstand auf Initiative der damals den Ort prägenden Adelsfamilie Oteteleşanu ein Mädcheninternat.

Durch die Ausdehnung von Bukarest wurde Măgurele ein unmittelbarer Vorort der rumänischen Hauptstadt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde am Ortsrand zu Forschungszwecken ein Kernreaktor aus der Sowjetunion aufgestellt, der bis 2002 in Betrieb war. Weiterhin befindet sich in Măgurele ein Institut für Physik der Universität Bukarest. 2005 erhielt Măgurele den Status einer Stadt.

Sehenswürdigkeiten:

  • Zahlreiche archäologische Fundstätten aus verschiedenen Epochen
  • Ehemaliges Herrenhaus der Familie Oteteleşanu (19. Jahrhundert)
  • Kirche im Ortsteil Alunişu (1797)