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Fișier:ROU Corabia COA.jpg Corabia

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Corabia ist eine kleine Hafenstadt im rumänischen Kreis Olt, welche an der Donau und damit nördlich der bulgarischen Grenze liegt. Dieser Hafen wurde vor dem Zweiten Weltkrieg vom damaligen Bezirk Romanaţi genutzt.

Der Name geht darauf zurück, dass die ursprüngliche Siedlung aus den Überresten eines gekenterten genuesischen Schiffs errichtet worden sein soll ("corabia" ist die rumänische Sprachenbezeichnung für "Segelschiff", auch "Galeere"). Die Stadt wurde um das Jahr 1880 ein bedeutender Hafen.

Unter dem kommunistischen Regime entwickelte sich Corabia zu einer beträchtlichen Industriestadt, mit einer Zuckerraffinerie, Möbelfabrik, Gerberei, einer Faserproduktionsanlage usw. Jedoch sank die Einwohnerzahl in den letzten Jahren. Viele Einwohner sind nach dem Schließen vieler Fabriken in größere Städte abgewandert.

Corabia ist einer der zentralen Punkte des Kreises Olt. Die Dörfer Tudor Vladimirescu und Vârtopu sind in die Stadt eingemeindet.

Des Weiteren sind die Reste einer Burg (Sucidava) erwähnenswert. Diese geht auf die römische Periode zurück. In der Nähe gibt es den „geheimen Brunnen“ (ein ungewöhnliches technisches Denkmal) und die orthodoxe Kathedrale „Heilige Dreieinigkeit“ (eines der größten Gebäude seiner Art in Rumänien), außerdem eine Statue mitten in der Stadt, die der Stadt Corabia als Ausgangspunkt der Kämpfe des Unabhängigkeitskrieges von 1877/78 gedenkt. Corabia hat ein wichtiges archäologisches Museum, u. a. mit einer bemerkenswerten Sammlung römischer Tonwaren.