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Rumänien ein ideales Urlaubsland
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Baia Sprie

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Baia Sprie (deutsch Mittelstadt, ungarisch Felsőbánya) ist eine Stadt im Kreis Maramureş (Rumänien).

Baia Sprie liegt am Oberlauf des Flusses Săsar in den Ausläufern des Gutâi-Gebirges. Die Kreishauptstadt Baia Mare befindet sich etwa 8 km westlich.

Baia Sprie wurde 1329 unter dem ungarischen König Karl I. mit dem lateinischen Namen Civitas in medio monte erstmals urkundlich erwähnt, 1360 dann unter der deutschen Bezeichnung Mithelperg. In der Umgebung der Stadt ist seit 1411 Bergbau dokumentiert; der vorwiegend von deutschen Bergleuten ausgeübt wurde. Es wurden hauptsächlich Gold und Silber gefördert. Von 1411 bis 1446 war der Ort im Besitz der serbischen Despoten Stefan Lazarević und Đurađ Branković, blieb jedoch unter ungarischer Oberherrschaft. Nach der Schlacht bei Mohács 1526 wurde die Stadt Teil des Fürstentums Siebenbürgen, welches dem Osmanischen Reich tributpflichtig war. Ende des 17. Jahrhunderts kam Baia Sprie zu Österreich-Ungarn. Während dieser Jahrhunderte wurde die Stadt mehrfach durch Einfälle feindlicher Heere und Naturereignisse in Mitleidenschaft gezogen; 1562 attackierten Türken den Ort, 1589 brannte er fast vollständig ab. 1710 fielen einer Pestepidemie 580 Einwohner zum Opfer. 1771 folgte erneut ein Türkeneinfall. 1780 wurden zahlreiche Häuser durch ein Hochwasser zerstört; zwei Jahre später vernichtete eine Heuschreckenplage viele Felder.

Nach dem Ersten Weltkrieg gelangte Baia Sprie an Rumänien, infolge des Zweiten Wiener Schiedsspruches dann von 1940 bis 1944 wieder zu Ungarn. Der Bergbau, der lange Zeit die Stadt entscheidend prägte, ist nur noch von untergeordneter Bedeutung. Die wichtigsten Wirtschaftszweige der Stadt sind heute Land- und Forstwirtschaft sowie der Tourismus.

Sehenswürdigkeiten:

  • Historisches Stadtzentrum (überwiegend 18./19. Jahrhundert)
  • Rathaus im Barockstil (1739)
  • Orthodoxe Kirche (1793)
  • Gebäude der ehemaligen Bergbau-Direktion (1733)
  • Park mit modernen Skulpturen
  • Geologisches Schutzgebiet Creasta Cocoşului
  • Fossilien-Schutzgebiet Chiuzbaia