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Fișier:Actual Alba Iulia CoA.pngAlba Iulia

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Alba Iulia ist eine Stadt am Mureş in Transsilvanien (Rumänien) und Hauptstadt des Kreises Alba. Im Mittelalter wurde die Stadt auch Balgrad (deutsch Weißenburg) genannt, den deutschen Namen Karlsburg erhielt sie erst 1711.

Das Gebiet des heutigen Alba Iulia gehörte bis 107 n. Chr. zu Dakien, als dieses für 160 Jahre zur römischen Provinz wurde. Die römische Verwaltung errichtete das 'Castrum Apulum'. Während der römischen Periode erhielt die Siedlung den Namen Apulum und entwickelte sich zur Verwaltungszentrale der römischen Provinz Dakien.

Im Jahr 953 ließ sich der ungarische Stammesführer Zsombor auf den Namen Gyula (Julius) taufen. Der ungarische Name Gyulafehérvár leitet sich von ihm ab. Die kirchliche Organisation Siebenbürgens wurde im Jahr 1009 vollendet, als der Bischof von Ostia vom Papst beauftragt wurde, die Grenzen des Erzbistums Weißenburg (Gyulafehérvár) festzulegen. Der erste Bischof von Weißenburg war Buldus (1009–1046), gefolgt von Franco.

Im 12. Jahrhundert bekam die Stadt Weißenburg Privilegien von der ungarischen Krone. 1241 wurde die Stadt durch einen Tatareneinfall verwüstet. Für den Wiederaufbau schenkte Ladislaus IV., König von Ungarn, dem Domkapitel von Weißenburg das Salzbergwerk von Thorda (Thorenburg)
Nach der Besetzung von
Buda durch Süleyman I. und dem Zerfall des Königreichs Ungarn war die Stadt von 1451 bis 1690 kulturelles und administratives Zentrum des unter osmanischer Oberherrschaft stehenden Fürstentums Siebenbürgen.

Im deutschen Sprachgebrauch hieß Karlsburg bis zu dem Ausbau der Festung unter dem Habsburger Karl VI. (Kaiser des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation) Weißenburg.

Der Anschluss Siebenbürgens an Rumänien wurde am 1. Dezember 1918 in Alba Iulia proklamiert und durch den Friedensvertrag von Trianon bestätigt.
Im Jahr 1922 wurden
Ferdinand I. und Maria von Rumänien in Alba Iulia als König und Königin des neuen Großrumänien gekrönt. Die orthodoxe Kathedrale wurde zu diesem Anlass erbaut.

Alba Iulia entwickelte sich seit 1990 durch die Restaurierung vieler Bauten zu einer touristisch interessanten Stadt.